Wie die Nachrichtenagentur ABNA unter Berufung auf Al Jazeera berichtet, erklärte das pakistanische Aussenministerium heute, am Sonntag, angesichts der jüngsten Destabilisierungsbemühungen der USA in der Region durch Aggression gegen Gebiete im iranischen Hoheitsgebiet in einer Erklärung: „Wir verfolgen mit tiefer Besorgnis die jüngsten Ereignisse, die die regionalen Spannungen verschärfen.“
In der Erklärung des pakistanischen Aussenministeriums heisst es dazu: „Wir verpflichten uns, volle Unterstützung für die Erreichung von dauerhaftem Frieden und Stabilität in der Region durch Dialog und Diplomatie zu leisten. Islamabad bekräftigt seine Unterstützung für die Souveränität und territoriale Integrität aller brüderlichen Länder in der Region.“
Das pakistanische Aussenministerium fügte hinzu: „Wir fordern die Parteien (Iran und USA) auf, Zurückhaltung zu üben, Schritte zur Deeskalation zu unternehmen und ihren Verpflichtungen gemäss dem Memorandum of Understanding nachzukommen.“
Die jüngsten Entwicklungen in den Beziehungen zwischen dem Iran und den USA haben erneut gezeigt, dass das Dossier der bilateralen Beziehungen nach wie vor an einem sensiblen und komplexen Punkt steht; die jüngsten Angriffe der USA auf Ziele im iranischen Hoheitsgebiet markieren ebenfalls den Beginn einer neuen Runde militärischer und politischer Spannungen zwischen den beiden Ländern. Ein Punkt, an dem gleichzeitig Anzeichen für eine Fortsetzung des diplomatischen Weges zu sehen sind, während politische und sicherheitliche Manöver die Ungewissheit vergrössern. Diese Situation hat sich entwickelt, während die jüngsten Äusserungen Donald Trumps über den Prozess der Interaktion mit dem Iran eher neue Fragen über die tatsächliche Strategie Washingtons aufwerfen, als ein klares Bild der Zukunft zu zeichnen.
Trump hat in den letzten Tagen einerseits auf das Ende der Waffenruhe hingewiesen und andererseits von der Fortsetzung der Gespräche gesprochen; Positionen, die aus Sicht vieler auf einen doppelten Ansatz in der US-Politik hindeuten. Diese Doppelzüngigkeit wurde bereits früher gegenüber dem Iran beobachtet; so dass Washington stets versucht hat, gleichzeitig unter Aufrechterhaltung der Dialogkanäle die Instrumente des politischen, wirtschaftlichen und sicherheitlichen Drucks zu nutzen, um seine Verhandlungsmacht zu erhöhen.
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